Kunst als Dialog:
Mein Weg von der gesellschaftlichen Verantwortung zur globalen Philanthropie
Für mich als Künstler und Historiker war das kreative Schaffen noch nie ein isolierter Prozess. Ich habe das Atelier stets als ein lebendiges Bindeglied verstanden – einen Raum, der den interkulturellen Dialog fördert, menschliche Beziehungen stärkt und einen aktiven Beitrag zur Gesellschaft leistet.


Kultureller Brückenbau und mein Weg mit der Gemeinschaft
Dieses Bewusstsein begleitet mich seit vielen Jahren. Bereits früh war es mir ein großes Anliegen, mein Wissen im Austausch mit der jüngeren Generation zu teilen. In intensiven Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe durfte ich wesentliche Fragen der kulturellen Vielfalt, der sozialen Integration und des harmonischen Zusammenlebens diskutieren. Aus diesen Begegnungen habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Räume für Empathie und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.
Mit den Jahren ist diese Vision gewachsen und hat sich in meinem direkten Umfeld gefestigt. Es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit, dass sich mein Atelier zu einem etablierten Treffpunkt für Hunderte von Menschen aus verschiedenen Städten entwickelt hat. Initiativen wie der Wurzener Kunstmarkt, der mittlerweile in seiner vierten Edition stattfindet, das Sponsoring aufstrebender Nachwuchskünstler sowie unsere kontinuierlichen Diskussionsrunden zeigen mir täglich, dass Kunst die Kraft hat, Menschen nachhaltig zu verbinden.
Foto: Esteban Velazquez von Wilhelm, Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Sankt Afra Gymnasiums Meißen, 2023
Die Konsolidierung meines Weges: Eine permanente philanthropische Partnerschaft
Die Festigung und Reife meiner künstlerischen Laufbahn in den letzten Jahren hat mir neue Wege eröffnet, um dieser Verantwortung eine noch tiefere Dimension zu verleihen. Die schmerzhaften Ereignisse nach den schweren Erdbeben in meinem Heimatland Venezuela waren für mich der Auslöser, eine umfassende Benefizaktion ins Leben zu rufen.
Was als akute Nothilfe begann, hat mich zu einer grundlegenden Entscheidung geführt: Angesichts meiner heutigen beruflichen Konsolidierung möchte ich mein Fundament nutzen, um dauerhaft und institutionell zu helfen. Daraus ist eine feste, permanente philanthropische Partnerschaft mit der Aktion Deutschland Hilft e.V. entstanden.
Durch diese vertragliche Allianz fließt fortan ein fester Teil der Erlöse aus dem Verkauf meine Kunstwerke direkt an dieses renommierte deutsche Hilfsbündnis. Für mich schließt sich hier ein Kreis: Jedes meiner Werke soll nicht nur ein ästhetisches Zeugnis sein, sondern ein greifbarer, messbarer Beitrag für eine unterstützende und empathischere Welt.




"Eine Hand zu reichen, wenn jemand fällt, ist eine der menschlichsten Formen von Hofnung"
Esteban Velazquez von Wilhelm, Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Sankt Afra Gymnasiums Meißen, 2023




Esteban Velazquez von Wilhelm. Gespräch im Atelier mit Galeristen und Sammlern im Rahmen der Wohltätigkeitskampagne KUNST FÜR VENEZUELA 2026.
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